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Vom 6. September bis zum 22. November verwandelt sich Hamburg erneut in eine Bühne der Begegnung mit Lateinamerika und der Karibik – bei der 12. Ausgabe des Lateinamerika- und Karibik-Herbstfestivals (LAC Herbst). Unter dem Motto „Brücke zwischen den Regionen“ feiert das Festival in diesem Jahr die Verbindungen zwischen dieser Region und Europa.
Das Festival wurde 2014 auf Initiative des Hamburger Senats und des in der Stadt akkreditierten lateinamerikanischen und karibischen Konsularcorps gegründet und wird seit 2017 von der EU-LAC-Stiftung koordiniert. Es lädt das Publikum ein, die Klänge, Aromen, Geschichten und Traditionen Lateinamerikas und der Karibik in einem vielfältigen und lebendigen Programm zu entdecken.
Im Jahr 2025 festigt das Festival seine Rolle als Raum für kulturellen und künstlerischen Dialog zwischen den Regionen. Das Programm steht dabei in einem besonderen Kontext: dem IV. Gipfeltreffen zwischen der Europäischen Union und der Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten (EU-CELAC), das im November in Kolumbien stattfinden wird – ein entscheidender Moment, um hervorzuheben, wie Kultur und Kunst Motoren für gegenseitiges Verständnis und biregionale Zusammenarbeit sein können.
„Dieses Festival bekräftigt seine Rolle als Brücke zwischen Lateinamerika, der Karibik und Europa und erinnert uns daran, dass Kunst – und insbesondere Musik – die Kraft hat, uns einander näherzubringen“, so Alberto Brunori, Exekutivdirektor der EU-LAC-Stiftung.
Die kommende Ausgabe legt besonderen Wert auf Kooperationen zwischen Künstlerinnen und Künstlern aus Lateinamerika, der Karibik und Europa, mit besonderem Augenmerk auf Projekte, die in Hamburg entstanden sind – einer Stadt, die sich seit jeher weltoffen zeigt und als kultureller Treffpunkt gilt.
Mit einem Programm, das bis Ende November reicht und Highlights wie die Iberoamerikanische und Karibische Filmwoche sowie neue Begegnungsräume umfasst, möchte das Festival 2025 Gemeinschaften verbinden, biregionales künstlerisches Talent sichtbar machen und Hamburg als bedeutenden Standort für globale Kulturinitiativen stärken.
Eröffnungskonzert – Latin American Rhapsody
Am Samstag, den 6. September um 19:30 Uhr eröffnet im Elbphilharmonie Kleiner Saal das Konzert „Latin American Rhapsody“ feierlich das Festival – eine wahre musikalische Festlichkeit zum Auftakt der diesjährigen Ausgabe.
Auf der Bühne stehen drei international renommierte Musiker: Alexis Cárdenas (Violine), Andrés Beeuwsaert (Klavier) und Manuel Sánchez (Kontrabass). Ergänzt wird das Trio von zwei herausragenden Gästen: der jungen Pianistin Michelle Candotti sowie dem venezolanischen Cuatro-Virtuosen Jorge Glem.
Das Programm nimmt das Publikum mit auf eine musikalische Reise, in der klassische Musik und lateinamerikanische Folklore verschmelzen – mit Werken von Astor Piazzolla, Alberto Ginastera, Manuel de Falla und weiteren bedeutenden Komponisten.